Unter Tierchiropraktik versteht man die Behandlung von Bewegungsstörungen bei Tieren durch spezielle Handgriffe. Denn schon Blockaden und kleinste Fehlstellungen in Gelenken oder in der Wirbelsäule verändern den Informationsfluss im Nervensystem.
Dies führt zu Muskelverspannungen größtenteils mit Schmerzen, Steifheit, verminderter Leistungsfähigkeit bis hin zu irreversiblen Verschleißerscheinungen. Auch innere Organe können ebenfalls betroffen sein.
Die Tierchiropraktik ersetzt dabei nicht immer die traditionelle Tiermedizin. Sie ist aber bei vielen akuten und chronischen Schmerzzuständen, bei funktionellen Störungen der Wirbelsäule und bei Folgeerkrankungen eine sinnvolle Ergänzung der Schulmedizin.
Seit über 5000 Jahren ist es Aufgabe der Chiropraktik diese Blockaden zu finden und zu lösen.
Behandlungsablauf:
In der chiropraktischen Behandlung wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt. Es wird nicht ein Symptom behandelt, sondern es wird dessen Ursache behoben.
Aus diesem Grund beginnt jede chiropraktische Untersuchung mit einer ausführlichen Anamnese. Es folgen eine Ganganalyse sowie ein Test der Beweglichkeit jedes einzelnen Gelenkes der Wirbelsäule, der Gliedmaßen und des Kiefergelenks. Bei Pferden wird zusätzlich das Zaumzeug und Sattelzeug überprüft.
Werden dabei Blockaden festgestellt, werden diese mit einem dosierten Impuls direkt am betroffenen Gelenk gelöst. Dadurch wird die normale Beweglichkeit wiederhergestellt, so dass der Informationsaustausch zwischen dem Gehirn und den Organen wieder uneingeschränkt erfolgen kann.
Der Körper wird wieder in Balance gebracht und findet dadurch Kraft zur Selbstheilung.
Ich empfehle Ihnen eine chiropraktische Behandlung beim Pferd, wenn Sie eine der folgenden Punkte mit Ja beantworten können:
- Steifheit/Unwillen sich zu versammeln oder zu verbiegen?
- Verwirft sich im Genick?
- Nimmt das Gebiss nicht mehr an?
- Widersetzt sich dem Reiter?
- Widerwillen beim Trensen oder Satteln?
- Empfindlich beim Putzen oder Streicheln?
- Klemmt den Schweif ein oder trägt Ihn schief?
- Muskelverhärtungen oder Muskelschwund?
- Unklare Lahmheiten, Bewegungsstörungen oder Taktfehler?
- Verweigert das Rückwärtsrichten?
- Schreckhaft geworden?
- zeigt Auffälligkeiten wie z.B. buckeln, steigen, weg laufen?
- Leistungsabfall?
Ich empfehle Ihnen eine chiropraktische Behandlung für den Hund, wenn Sie eine der folgenden Punkte mit Ja beantworten können:
- Schleifen die Krallen?
- Legt er sich schnell hin?
- Steht er nicht gern auf?
- Meidet er Treppenlaufen?
- Sitz Ihr Hund nur noch auf einer Seite?
- Unwillen zu springen z.B. auf die Couch oder ins Auto?
- Läuft er sich beim Spaziergang ein?
- Jault er manchmal unerwartet auf z. B. beim Toben?
- Hebt nicht mehr gern den Kopf?
- Lässt er sich nicht mehr gern bürsten?
- Hat er sich in seinem Verhalten verändert?